Jena, eine Stadt der vielen Sehenswürdigkeiten
Die Stadt Jena besitzt so unglaublich viele Sehenswürdigkeiten, dass es unmöglich ist, sie alle hier aufzuzählen. So besitzt Jena etwa eine große Anzahl an verschiedenen Museen. Da wäre zum Beispiel das Phyletische Museum zu nennen, das Museum für Abstammungslehre, welches bereits im Jahr 1907 gegründet wurde, oder aber das optische Museum, in dem sich die größte Brillensammlung Europas befindet. Besonders erwähnenswert ist das Stadtmuseum, welches nicht nur die Entwicklung der Stadt präsentiert sondern auch Informationen über Jenas Umgebung sowie ein begehbares Planetarium, eine Kunstsammlung und eine Galerie moderner Kunstwerke beherbergt.
Im Museum 1808 bekommt der Besucher ausführliche Informationen über die damalige Schlacht Napoléons geliefert und kann sogar eine Rundfahrt über die Schlachtfelder unternehmen.
Das Zeiss-Planetarium, das dienstälteste der Welt seiner Art, sowie das Imaginata, ein Experimentarium, versetzen ihre Besucher immer wieder in Erstaunen.
Auf Spuren der berühmtesten Bewohner Jenas kann man vielerorts stoßen. So findet man im großen Botanischen Garten die Goethegedenkstätte und in der Sellierstraße eine Mineralogische Sammlung, die durch Goethe gegründet wurde. Das Schiller Gartenhaus, das ehemalige Wohnhaus J. G. Fichtes – das Romantikerhaus, welches heute Literaturmuseum ist – sowie das Ernst-Haeckel- Haus, erzählen aus vergangenen Zeiten.
Wer einen wahrlich einmaligen Panoramablick über die Stadt Jena genießen möchte, der sollte nicht versäumen, sich auf die etwa 128 Meter hohe Aussichtsplattform des JenTowers zu begeben.
Jena, die Stadt der sieben Wunder
Jena gilt als die Stadt der sieben Wunder, von denen heute allerdings nur noch fünf zu bestaunen sind. Zu ihnen gehört zum einen Ara, die Altarunterführung der Stadtkirche. Es handelt sich dabei um ein offenes Gewölbe, welches unter dem Altar der Stadtkirche St. Michael einen Durchlass gewährt. Zum anderen zählt Caput, die Schnapphans-Figur dazu. Sie befindet sich an der astronomischen Rathausuhr, welche aus dem 15. Jahrhundert stammt. Zu jeder vollen Stunde versucht die Figur des Schnapphans’ die von einem Pilger entgegengestreckte goldene Kugel zu „schnappen“.
Draco, eine Statur, die ihresgleichen sucht, entstammt der Zeit um 1600. Es handelt sich dabei um einen Drachen mit sieben verschiedenen Köpfen, zwei Armen, vier Beinen und vier Schwänzen. Warum diese Drachenfigur entstand ist bislang unbekannt geblieben.
Auch Pons, die alte Camsdorfer Steinbogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert zählt mit zu den sieben Wundern. Leider existierte sie nur bis 1912. An ihrer Stelle entstanden bis zur heutigen Zeit dreimal neuere, größere Brücken. Auch das Weigelsche Haus – das Weigeliana Domus – existiert heute nicht mehr. Hier hatte dereinst der Mathematikprofessor Weigel für die damalige Zeit allerlei „wundersame Dinge“ in sein Haus eingebaut. Unter anderem soll es eine Weinleitung, die vom Keller bis zur oberen Etage führte, gegeben haben.
Der Fuchsturm – Vulpecula Turris -, der der Bergfried der ehemaligen Burg Kirchberg war, stellt heute einen interessanten Ausflugsort mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt dar.
Nicht zuletzt zählt der Jenzig (Mons) zu den sieben Wundern Jenas. Hierbei handelt es sich um einen steil aufragenden Muschelkalkberg, welcher ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist.