Jena, eine Stadt mit Geschichte

Einige Leute vermuten, dass Jena erstmals Ende des 9. Jahrhunderts in dem Hersfelder Zehntverzeichnis Erwähnung fand. Tatsache aber ist, dass die Stadt 1182 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Während der Reformationszeit predigte Martin Luther in Jena. 1525 wurden das dortige Karmeliter- sowie das Dominikanerkloster angegriffen. Rund zwanzig Jahre später gehörte Jena dem Herzogtum Sachsen an, und man gründete 1548 die Hohe Schule im Dominikanerkloster, woraus zehn Jahre später die Jenaer Universität hervorging.
Viele Berühmtheiten weilten und lehrten in früheren Jahren in Jena. Unter ihnen weilten Goethe, Hegel, Brentano und Schiller, um nur ein einige zu nennen.
Im Oktober 1806 hinterließ die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt, in der Napoléon die preußischen und sächsischen Armeen erfolgreich bekämpfte, große Schäden.
Die optischen Werkstätten von Carl Zeiss sowie der Buchdruck verhalfen Jena zu Ruhm und Arbeit.
Während des 2. Weltkriegs musste die Stadt zahlreiche Zerstörungen hinnehmen und die Bevölkerung litt wie in so vielen anderen Teilen Deutschlands auch unter der Führung Hitlers. Heute erinnern mehrere Holocaustdenkmäler in Jena an die Schrecken der damaligen Zeit.
Mit der Teilung Deutschlands fiel Jena der ehemaligen DDR zu, welches sich mit der Grenzöffnung 1989 wieder änderte.